The Story of Jazz 2018 – The Hank Jones Centennial

Kurt Prohaska, Wiens wahrscheinlich engagiertester Jazz-Pianist, widmet zusammen mit seinem Trio (piano, bass, drums) seinem musikalischen Vater, der Jazzlegende Hank Jones (1918-2010), anlässlich dessen 100. Geburtstags fünf Spezialkapitel der „Story of Jazz“.

Im Februar (21.-24.) zeigen „Mixed Roots“, wie Blues & Spirituals, Swing & Bebop, Latin & Funk zu einem unverkennbaren persönlichen Stil verschmelzen.

Im April (18.-21.) erzählen die „New York Stories“ von der einzigartigen, prägenden Atmosphäre der Weltstadt des Jazz.

Im Juli (25.-28.) sind die Hank Jones-affinsten Musiker und treuesten Fans aus aller Welt willkommen, den 100. Geburtstag des „Musicians‘ Musician“ gemeinsam mit dem Kurt Prohaska Trio feiern: „Just Friends“.

Im September (26.-29.) gilt es, der japanischen Jazz-Community für ihre weltweit einmalige Wertschätzung ihres Gastprofessors und Festival-Stars ein aufrichtiges „Arigato“ zu sagen.

Im November (21.-24.) bedanken sich zwei vom gleichen Schlag bei ihrem lebensbestimmenden Vorbild: „For My Father“.

Details auf www.kurtprohaska.com und www.facebook.com/thestoryofjazz.

Chapter I: Mixed Roots

Klassischer Klavierunterricht, das Heranwachsen in einer tief religiösen Familie, der Einfluss der frühen Jazzpianisten Earl Hines, Fats Waller, Teddy Wilson und Art Tatum, und dann lebenslang ein offenes Ohr für alle neuen Entwicklungen und Strömungen im Jazz befähigten Hank Jones (1918-2010) wie keinen anderen, im Blues, im Swing, im Bebop, Hardbop, modalen Jazz, Latin Jazz, sogar Rockjazz ebenso zu Hause zu sein wie in Hymnen, Spirituals und Gospels, im Ragtime und in afrikanischer Folklore.

Die unnachahmliche Verschmelzung des Besten aus Allem zu einem einzigartigen persönlichen Stil bestimmt das Lebenswerk des Pianisten, Bandleaders, Arrangeurs und Komponisten, wie dieses erste Kapitel im Hank Jones Centennial zeigen wird.

 

Chapter II: New York Stories

New York ist und bleibt das Mekka des Jazz. Im Jahr 1944 bekommt der 26-jährige Hank Jones sein erstes Engagement in der Großstadt: in der Band des Trompeters Hot Lips Page spielt er im Onyx Club und ist erstmalig auf einer Plattenaufnahme zu hören. 66 Jahre lang, bis zu seinem Tod 2010, sollte New York das Zentrum seines Schaffens bleiben: in den unzähligen Clubs und Aufnahmestudios, am Broadway und auf der 52. Straße, als meist gesuchter Begleitpianist und immer häufiger als Bandleader. Hier arbeitet er mit so gut wie allen Großen der Branche und fügt den vielen Kompositionen über den „Big Apple“ zwei eigene hinzu: A Ballad of New York und New York Bossa.

Das zweite Kapitel im Hank Jones Centennial ist eine facettenreiche Hymne auf die Weltstadt des Jazz, die von Größen wie Duke Ellington, George Shearing, Henry Mancini und last, but not least Hank Jones geschrieben wurde.

 

Chapter III: Just Friends

Der engere und weitere Freundeskreis der Jazz-Legende Hank Jones war weltumspannend und inkludierte Musikerinnen und Musiker, Manager, Produzenten, Fans. Zu besonderen Geburtstagen fanden sich viele Freunde, die Zeit und Möglichkeit hatten, ein, um zu gratulieren, um für und mit dem Meister zu jammen oder um ihm zumindest zuhören zu können: zum 80. Geburtstag etwa im „Tavern on the Green“ im Central Park in New York, zum 90. im berühmten „Birdland“ in Manhatten, oder davor schon im „Hollywood Bowl“ in Los Angeles.

Wer wird rund um den 31. Juli 2018 dabei sein, wenn Hank Jones‘ vielleicht treuester Freund, Kurt Prohaska, dem Jubilar im dritten Kapitel des Hank Jones Centennials anlässlich seines 100. Geburtstags in Wien die Ehre erweisen wird?

 

Chapter IV: Arigato

Hinter vielen Jazz-Alben der letzten Jahrzehnte, auch wenn sie in New York oder Los Angeles eingespielt wurden, stehen japanische Produzenten. Während Jazz in den USA (und besonders Europa) zugunsten der Rock- und Pop-Musik stark ins Hintertreffen geraten ist, begeistert der Jazz in Japan auch die Massen. Hank Jones hat diese Entwicklung frühzeitig erkannt und sich für seine Solo-Karriere seit Mitte der 1970er-Jahre zu einem Gutteil auf japanische Partner abgestützt. Er bekam eine Gastprofessur am Osaka College of Music, tourte des öfteren durch Japan und nahm mit großartigen japanischen Jazz-Musikern wie Satoru Oda oder Sadao Watanabe auf.

Das vierte Kapitel des Hank Jones Centennials ist ein herzliches „Danke!“ an ein Land, das wie kein anderes dem Jubilar die gebührende Wertschätzung entgegengebracht und neue Entfaltungsmöglichkeiten ermöglicht hat.

 

Chapter V: For My Father

Anfang 2004 spielt der nun schon 85-jährige Hank Jones in den NOLA Studios in New York mit George Mraz am Bass und Dennis Mackrel am Schlagzeug ein Trio-Album ein – und es ist in vielerlei Hinsicht etwas Besonderes: es greift Kompositionen auf, die in den Augen des Meisters mehr Beachtung verdienen sollten, es wirkt persönlicher, familiärer, intimer und noch lyrischer, feinsinniger, entspannter als jedes andere Album – und Hank’s Freund und „musikalischer Ziehsohn“ aus Wien, Kurt Prohaska, ist bei den Aufnahme-Sessions (nicht ganz unwesentlich) mit dabei.

Was wäre naheliegender, als das Hank Jones Centennial unter dem Titel und im Geiste dieses Albums ausklingen zu lassen?

 

Termine / Kontakte

February, 21-24:                            „Mixed Roots“

April, 18-21:                                   „New York Stories“

July, 25-28:                                    „Just Friends“

September, 26-29:                        „Arigato“

November, 21-24:                          „For My Father“

JAZZ AT PYGMALION THEATER

Alser Strasse 43 / A – 1080 Vienna (Austria) / Phone: +43 681 20 75 44 96

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