Jazzfestival

Jazz Fest Wien – 2017

Stilistische Vielfalt ist der Schlüssel jedes erfolgreichen Festivals. Und so hat das JazzFest.Wien nie auf jene Zurufe gehört, die es in sektiererische Enge getrieben hätte. Wirft man einen Blick in die Jazzabteilungen der führenden Plattenlabels, so erkennt man, dass dort neben Jazz, Blues und Soul auch anspruchsvolle Tanzmusikformen, sublime Singer/Songwriter und ethnische Genres von Brasil bis Tango ein neues Zuhause samt engagierten Förderern gefunden haben. Das JazzFest.Wien praktiziert solche genremäßige Vielfalt seit 1991. Dies nicht nur aus Freude an der Variationsbreite der musikalischen Formen, sondern vor allem um den Bedürfnissen einer immer bunter werdenden Gesellschaft Rechnung zu tragen. Und so wird auch das diesjährige JazzFest.Wien dafür Sorge tragen, dass unterschiedlichste Geschmäcker und Generationen freudvolle Musikerlebnisse haben werden.

Erstes Highlight der beliebten Staatsopernkonzerte wird heuer die Niederländerin Caro Emerald sein. Ihre Kunst steht ganz im Zeichen einer Verbindung von Tradition und Aufbruch. Sie mischt uralte vergnügliche Swingmelodien mit zeitgenössischer Elektronik. Längst hat sich der Trend von straighter Beat-Arithmetik und weißem Rauschen hin zu großen Stimmen und pointierten Texten bewegt. In ihrem Vorprogramm wird Max The Sax, der ehemalige Saxofonist der weltweit erfolgreichen Electro-Swing-Kombo Parov Stelar, musikalisch explodieren. Im Duo mit Peter Cruseder zeigt er sich, wie man an seiner aktuellen Single „New Day“ leicht erkennen kann, unvermindert dynamisch.

Was wäre ein JazzFest.Wien ohne seine künstlerischen Stammgäste? In der heurigen Edition werden wieder einmal die Legenden Herbie Hancock und George Benson aufspielen. Allein die Karriere des Meisterpianisten Hancock ist ein Musterbeispiel für Offenheit in alle Richtungen. In den Sechzigerjahren prägte er beim renommierten Label Blue Note den Hard Bop und half anschließend als Mitglied des Miles-Davis-Quintett den Jazz zu elektrifizieren. Gemeinsam mit den Headhunters kreierte er scharfen Funk, mit Bill Laswell lancierte er allein mit dem Song „Rockit“ das Genre Electro. Auch Soul, Disco und Popmusik streifte er mit Glanztaten. Beim JazzFest.Wien wird er seine neue Band vorstellen.
George Bensons künstlerischer Radius verläuft enger. Seine Reise durch die Stile begann er als Begleiter von Orgelgroover Jack McDuff, später perfektionierte er die Fusionmusik mit seinen Alben für CTI, ehe er sich dem R&B-Gesang zuwandte und Welthits wie ”Give Me The Night“ kreierte. Ideal ausbalanciert zwischen instrumentaler Virtuosität und gesanglicher Beseeltheit.

Im Spannungsfeld von Tradition und Erneuerung wird sich auch das von der Pianistin Renée Rosnes zusammengestellte Frauenprojekt „The Ladies“ bewegen. Hochkarätige Solistinnen wie u.a. die Trompeterin Ingrid Jensen und die Klarinettistin Anat Cohen werden für aufregende Sounds im Arkadenhof des Rathauses sorgen. Als Sängerin für dieses, die weibliche Seite des Jazz zelebrierenden Projekts, hat sich Rosnes die grandiose Cecile McLorin Salvant auserkoren. Die Grammy-Gewinnern beherrscht das große emotionale Spektrum zwischen Schmachten, Wüten und Scatten sehr, sehr souverän.
Einen Tag davor wird der wohl wichtigste Jazz Musiker Europas Jan Garbarek im Arkadenhof gastieren.

Das JazzFest.Wien konnte 2015 den famosen, klassischen Bassbariton Thomas Quasthoff, der seine Sängerkarriere eigentlich schon beendet hatte, noch einmal für ein Frank-Sinatra-Projekt auf die Bühne locken. Heuer wird er nochmals mit einem ganz speziellen Programm zwischen Blues und Soul in die Staatsoper kommen. Dass er sich darauf versteht bewies er mit der sehr gefühlvollen Platte „Tell It Like It is“. Ihm zur Seite stehen wird der eine Generation jüngere Pop- und Soulsänger Max Mutzke, der jüngst mit seinem gemeinsam mit der NDR Radiophilarmonie aufgenommenen Album für Furore sorgte.

Wie sie dieser ersten Programmaussendung zum JazzFest.Wien 2017 entnehmen können, bleiben wir unserer bewährten Ausrichtung treu und präsentieren große Kaliber unterschiedlichster Provenienz.

www.jazzfest.wien

Akkordeon Festival 2017

 

 

Franziska Hatz (Foto: Max Moser)

Auch im 18. Jahr seines Bestehens bietet das

Int. Akkordeon Festival 2017

(25. 2. – 26. 3. 2017)

einen Monat lang in zahlreichen renommierten Wiener Spielstätten genussfreudigen FreundInnen von Musik und Kultur Gelegenheit sich mit dem Instrument Akkordeon und dessen zahlreichen künstlerischen Facetten auseinanderzusetzen.

www.akkordeonfestival.at

 

Impuls Festival Graz

 

 

Von 10.-21.2. finden an verschiedensten Orten in Graz – von Galerien, kleinen Kunstinstitutionen und dem medien kunst labor esc, der Kunstuniversität Graz, dem Großen Minoritensaal bis hin zur Helmut List Halle – täglich Konzerte, Präsentationen, Vorträge, Diskussionen und weitere Musikvermittlungsprogramme statt; teils bei freiem Eintritt, teils in unorthodoxen Formaten, die, wie etwa die impuls MinutenKonzerte (18.2.) oder Day on Campus and in the City (19.2.), ganztägig das Kennenlernen zeitgenössischer Musik abseits der traditionellen Konzertbühnen ermöglicht und mit diversem, vielgestaltigem Programm auch zu einem ersten Erkunden der Musik der Gegenwart einladen.

 

Weiterführende Informationen finden Sie auf der neugestalteten Homepage von www.openmusic.at sowie unter www.impuls.cc/de/festival-2017.html.

(C) Ute Pinter

NYC Musik Marathon Mattighofen 18.8. – 21.8.2016

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“Der NYC Musikmarathon wird fünf Jahre alt”

Zum bereits fünften Mal verwandelt der NYC (New York City) Musikmarathon die Stadt
Mattighofen vom 18.-21. August 2016 mit einer Konzertreihe von österreichischen und
internationalen Weltklassemusikern sowie ganztägigen Workshops für Studenten,
Erwachsene, Amateure und Profis in eine facettenreiche Musik-und Kulturlandschaft. Seit
dem Premierenjahr des Workshops 2012 hat sich die Zahl der Kursteilnehmer verdoppelt und
der Konzertbesucher beinahe verdreifacht.

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Session Work Festival

session-work-2602session-work-2702session-work-2802Ankündigung des SESSION WORK FESTIVAL, das am kommenden Wochenende zum vierten Mal im Porgy&Bess stattfinden wird! Auch dieses Jahr gibt es wieder ein weitläufiges PROGRAMM, das einen spannenden Überblick über die lebendige Szene der Plattform Session Work Records gibt, worüber auch schon ORF III berichtete. Also nutzen Sie die Gelegenheit und erleben Sie 8 Bands innerhalb von 3 Tagen!

1- und 3-Tages-Tickets bekommen Sie über www.porgy.at oder im Kartenbüro:

PORGY & BESS  Riemergasse 11, 1010 Wien Tel: +43 1 512 88 11 (Mo – So ab 16 Uhr) Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Christoph Pepe Auer & das Session Work Records Team

session-work

 

Jazzfestival Saalfelden 2015

Jazzfestival Saalfelden 2015

 

 

 

Jazzfestival Saalfelden 2015
27. – 30. 8. 2015

 

Längst ist das Festival zum Fixpunkt des europäischen Jazzkalenders geworden, denn der Ruf als „Bühne für Freigeister“ eilt ihm schon lange voraus. Seit mehr als drei Jahrzehnten, immer pünktlich Ende August, treffen sich Musiker aus aller Welt in der 16.000 Seelenstadt inmitten der österreichischen Berge, um die Konzerthörer zu erfreuen.

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wean hean 2015 – Das Wienerliedfestival

wean hean 2015 - Das Wienerliedfestival

 

 

wean hean 2015 – Das Wienerliedfestival
http://www.weanhean.at

16. April – 11. Mai 2015
wean hean – Das Wienerliedfestival

Neuestes vom Wienerlied! Das Festival wean hean wirft zwischen 16. April und 11. Mai 2015 zum 16. Mal seine Anker in Wien aus. Frischer Wind treibt in die Stadt und zerstreut in heftigen Böen Wienerlieder und Weana Tanz in alle Richtungen. Dreizehn Veranstaltungen an acht verschiedenen Schauplätzen eifern mit dem blauen wean hean Himmel um die Wette, aber auch gegen den Wind gestrichene Abende zeichnen ein Monat lang ein plastisches Wienerlied-Panorama.
wean hean steht für Traditionell-Originäres mit Haltekraft, denn ohne Anker trägt uns der Wind davon. wean hean bürgt aber auch für Bockbeiniges und Kratzbürstiges. Deshalb lichtet das Wienerliedfestival die Anker, hisst die Segel und hält Kurs auf Neuland. Geht kein Wind, dann heißt es rudern. Was zählt ist der Ankerwurf in die Zukunft. Das Tempo bestimmt in diesem Fall nicht, was gute Wiener Musik ist.

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