NYC Musikmarathon 2018

Der vom 16.-19. August 2018 in Mattighofen stattfindende NYC Musikmarathon mit Dozenten aus den USA und Österreich ist ein 4 -Tage-Intensivkurs zum Eintauchen in die vielen Facetten der Jazz-, Pop- und Gospelmusik mit Instrumental- und Gesangsstunden, Theoriekursen, Ensembles, Vocalists Unplugged, Big Band, Gospelchor, Jam Sessions und Abschlusskonzert inklusive freier Festivaleintritt.  Alle Workshop-und Ensembleklassen sind in unterschiedliche Schwierigkeitsstufen eingeteilt und daher für InstrumentalistInnen und SängerInnen jeden Levels geeignet.

NYCMM Festivalprogramm 2018: Martin Reiter Soloklavierprojekt “LUCID” • Stummfilmpianist Gerhard Gruber & Harold Lloyds “Safety Last” • Aus New York zu Gast: Saxofonist Michael Attias&Bassist Javier Moreno• Scheibsta&die Buben-Rap, Jazz&Hip-Hop aus Salzburg• MoZuluArt-Mozart meets afrikanische Musik • “Women in Jazz Night” feat. US-Jazz/Gospel und Soul Vocalists Chanda Rule und Gisele Jackson • Young Lions Music Series feat. “Simon Cremer Quartett” • NYCMM Workshop Abschlusskonzert mit Vocalists Unplugged Gospelchor, Combos und Big Band

Die Dozenten: Bläser:  Franz Hackl (Trompete: Craig Harris, John Clark, Adam Holzman) Greg Nagorski (Posaune: Jazz Big Band Graz, Joe Lovano, Ed Neumeister), Thomas Kugi (Saxofon: Idris Muhammad, Chaka Khan, Marianne Mendt) Gesang: Chanda Rule (Victor Jones, Kirk Lightsey, Golden Gospel Singers), Gisele Jackson (James Brown, Ray Charles, Kid Rock) Rhythm Section: Martin Reiter (Klavier, Keys: Matthieu Michel, Allegre Correa, Lorenz Raab), Micky Lee (Gitarre: Inspirational Corner, Peter Mayr, Jure Pukl), Raphael Preuschl (Acoustic und E-Bass: David Helbock, Alex Machacek, Wolfgang Puschnig) Gernot Bernroider (Drums: NYC Jazz Harmonic, Valerie Holiday, Dave Scott)

Facebookseite von NYC Musikmarathon

Webseite von NYC Musikmarathon

39. Internationales Jazzfestival Saalfelden

39. Internationales Jazzfestival Saalfelden

23. – 26. August 2018

Das Jazzfestival Saalfelden und Rahofer präsentieren den neuen Auftritt.

Das diesjährige Jazzfestival Saalfelden findet von 23. bis 26. August 2018 statt. Wir freuen uns, Ihnen heute eines der Sujets für 2018 sowie das Eröffnungsprojekt, welches jedes Jahr vom künstlerischen Leiter Mario Steidl vom „Verein Zentrum Zeitgenössische Musik “ an eine/n österreichische/n Musiker/in vergeben wird, bekanntgeben zu dürfen: der Saxophonist Ulrich Drechsler wird das Jazzfestival Saalfelden am Freitagabend auf der Mainstage offiziell mit folgendem Projekt eröffnen:

„Liminal Zone“ Clara Luzia – Gesang Özlem Bulut – Koloratur Sopran Yasmin Hafedh – Slam Poetry/Rezitativ Peter Zirbs – Elektronik Simon Raab – Klavier Judith Ferstl – Kontrabass Judith Schwarz – Schlagzeug/Percussion Ulrich Drechsler – Klarinetten
Zwei weitere Auftritte möchten wir Ihnen nicht vorenthalten: Der Saxophonist Shabaka wird mit der österreichischen Formation „Shake Stew“ zu Gast sein und Marc Ribot sein Projekt „Songs of Resistance“ in einer Europapremiere präsentieren.
Die wirtschaftliche Verantwortung trägt wie jedes Jahr der Tourismusverband Saalfelden und der Geschäftsführer Marco Pointner. Die organisatorische Leitung des Festivals obliegt der Kulturmanagerin Daniela Neumayer.

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Wenn die Wanzen mit der Oma tanzen – eine Wohnzimmersession österreichischer Jazzmusiker

ÜBER DIE CD
Zu Beginn gleich mal eine kurze Übersicht, welche Lieder wir aufgenommen haben und wer wir sind. Die „Wanzen“-band ist wie folgt besetzt:
Karin Bachner – Gesang, Ukulele, Percussion
Barbara Stark – Gesang
Viola Falb – Alt Saxophon, Klarinette
Robert Bachner – Posaune
Peter Panayi – Gitarre
Herfried Knapp – E-, Kontra-Bass
Mario Gonzi – Schlagzeug
Leni Stark – Gesang, Querflöte
Barbara Bruckmüller – Klavier, Arrangement
und wir haben uns folgender schöner und lustiger Lieder angenommen
Auf der Mauer, auf der LauerHört ihr die Regenwürmer hustenEin Männlein steht im WaldeBrüderlein, komm tanz mit mirIf you’re happyDie Affen rasen durch den WaldMah-na Mah-NaEs tanzt ein Bi-Ba-ButzemannMeine Oma fährt im Hühnerstall MotorradWas müssen das für Bäume seinGuten Abend, gut‘ NachtFreckles Dance (instrumental) mit gesprochenem Gedicht „Wenn die Wanzen mit der Oma tanzen“

Die ganze Idee zu diesem Projekt ist daraus entstanden, dass meine Freundin Barbara – Mutter von drei Kindern – meinte, es gäbe, abgesehen von den mittlerweile bekannten Alben wie z.B. dem „Butzemann“ von Klaus Trabitsch leider nicht sehr viele österreichische Produktionen Kinderlieder betreffend. Das meiste kommt aus Deutschland. Nicht, dass diese Produktionen nicht gut sind, aber es wäre doch auch schön, mehr österreichisches zur Auswahl zu haben. Woraufhin wir beschlossen, nun selbst aktiv zu werden und eine solche CD zu produzieren.

Nachdem ich Jazz Musikerin bin und Barbara’s Herz auch für diese Musikrichtung schlägt, haben wir das ganze mit einer Jazz Band bestehend aus Saxophon/Klarinette, Posaune, Gitarre, Klavier, Bass, Schlagzeug und natürlich Gesang aufgenommen. Wir haben unsere Favoriten aus den unzählig schönen Kinderliedern ausgewählt und uns Gedanken zu den Arrangements gemacht. Vieles auf den „üblichen“ Kinderlieder-CD’s ist oft auf Kinder „zugeschnitten“ – z.b. die Wahl der Instrumente oder der Liedaufbau. Für die Ohren der Eltern manchmal nicht unbedingt „geschmacklich“ angenehm. Auch denken wir, dass man Kinder manchmal zu wenig ernst nimmt und ihnen auf jeden Fall ebenso „erwachsene“ Versionen von Liedern bieten kann und sollte. Und so wird auf der CD viel „geswingt“, „gecha-chat“ und „gebossa-novat“.

Der nächste Schritt war nun, die Band zusammenzustellen und zu schauen, wer gern und mit Freude dabei ist. Wer eventuell gerade Kinder oder sogar Enkelkinder im Kindergarten- bis Volksschulalter hat. Barbara Stark selbst singt mit, sowie die Jazz Sängerin Karin Bachner (gerade mit ihrem Ella Fitzgerald Projekt und Richard Oesterreicher auf Tour). Weiters mit dabei sind der Posaunist Robert Bachner (ehemals VAO, Upper Austrian Jazz Orchestra, u.v.m.), die Saxophonistin Viola Falb (hat erst vor kurzem eine moderne Kinderoper komponiert und zur Aufführung gebracht), der Gitarrist Peter Panayi (spielt u.a. beim Superfly Orchester mit), der Bassist Herfried Knapp (mit der Mojo Blues Band unterwegs), am Schlagzeug ist Mario Gonzi (ehemals VAO, fixes Mitglied bei Marianne Mendt, und u.a. mit Ellis Marsalis auf Tour) und am Klavier meine Wenigkeit (Barbara Bruckmüller Big Band).

ERSCHEINUNGSDATUM: 04.12.2017
CD-Präsentation: 09.12.2017, 11:00, Porgy&Bess, Riemergasse 11, 1010 Wien
Tickets:http://porgy.at/events/8537/

Homepage Wanzenlieder

The Story of Jazz 2018 – The Hank Jones Centennial

Kurt Prohaska, Wiens wahrscheinlich engagiertester Jazz-Pianist, widmet zusammen mit seinem Trio (piano, bass, drums) seinem musikalischen Vater, der Jazzlegende Hank Jones (1918-2010), anlässlich dessen 100. Geburtstags fünf Spezialkapitel der „Story of Jazz“.

Im Februar (21.-24.) zeigen „Mixed Roots“, wie Blues & Spirituals, Swing & Bebop, Latin & Funk zu einem unverkennbaren persönlichen Stil verschmelzen.

Im April (18.-21.) erzählen die „New York Stories“ von der einzigartigen, prägenden Atmosphäre der Weltstadt des Jazz.

Im Juli (25.-28.) sind die Hank Jones-affinsten Musiker und treuesten Fans aus aller Welt willkommen, den 100. Geburtstag des „Musicians‘ Musician“ gemeinsam mit dem Kurt Prohaska Trio feiern: „Just Friends“.

Im September (26.-29.) gilt es, der japanischen Jazz-Community für ihre weltweit einmalige Wertschätzung ihres Gastprofessors und Festival-Stars ein aufrichtiges „Arigato“ zu sagen.

Im November (21.-24.) bedanken sich zwei vom gleichen Schlag bei ihrem lebensbestimmenden Vorbild: „For My Father“.

Details auf www.kurtprohaska.com und www.facebook.com/thestoryofjazz.

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NYC Musikmarathon 2017

NYC Musikmarathon 2017

“Creative Austrian Music Making-fremde Heimat Jazz”

Es ist wieder soweit-zum sechsten Mal findet im Schloss Mattighofen vom 17.- 20. August 2017 der
New York City Musikmarathon mit österreichischen und internationalen Weltklassemusikern sowie
ganztägigen Workshops für Studenten, Erwachsene, Amateure und Profis statt.

Der in diesem Jahr gegründete Verein “New York City Musikmarathon” erweitert die Konzertreihe zu
einem Musik-und Kunstfestival und präsentiert mit dem diesjährigen Themenschwerpunkt “Creative
Austrian Music Making-fremde Heimat Jazz” in Österreich beheimatete MusikerInnen und
Ensembles die Heimat und Tradition mit neuen, innovativen Klängen vermischen um musikalisches
Neuland betreten zu können, gemeinsam mit internationalen GastmusikerInnen.

Weiters werden wie in den letzten Jahren junge,österreichische MusikerInnen bei der „Young
Austrian Lions Series“ konzertieren und als neuer Programmpunkt wird die “Women in Jazz Night”
mit den Sängerinnen Patrizia Ferrara, Chanda Rule sowie der ehemaligen Ray Charles Sängerin
Gisele Jackson präsentiert.

 

NYC Musikmarathon 2017

“HEAVY WEATHER” in the Spirit of Joe Zawinul

“HEAVY WEATHER” in the spirit of Joe Zawinul
– Erleben Sie einen unvergesslichen Abend auf der Museumshalbinsel in Steyrermühl!

2017 jährt sich der Todestag der Jazz – Legende Joe Zawinul zum zehnten Mal. Im Österreichischen Papiermachermuseum Laakirchen – Steyrermühl gedenkt man dem Weltstar am 8.7.2017 mit einem Konzert am Tag nach seinem Geburtstag (Beginn: 19:30 Uhr). Der virtuose norwegische Bassist Per Mathisen hat dafür eine Band der Extraklasse zusammengestellt. Gespielt werden Stücke von Zawinul, Jaco Pastorius und Wayne Shorter sowie von Per Mathisen, dessen Kompositionen eine Hommage an die Giganten der legendären Band „Weather Report“ sind. Das Publikum erwartet ein unvergesslicher Abend im Veranstaltungssaal auf der Museumshalbinsel „in the true spirit of Zawinul“!

Line-Up

Per Mathisen, bass, Norway
Gerald Preinfalk, saxophone, Austria
Paul Urbanek, keyboards, Austria
Mogyoró Kornél, percussion, Hungary
Herbert Pirker, drums, Austria
Per Mathisen – „The Bass Viking“ – ist seit 1994 eine fixe Größe in Norwegen. Er wird manchmal auch als norwegischer Jaco Pastorius am E-bass oder Niels Henning Ørsted Perdersen am akustischen Bass bezeichnet. International hat er sich ebenfalls einen Namen gemacht: er spielte schon unter anderen mit Mike Stern, Bill Evans, Jojo Mayer, Ralph Peterson, Maria João und Nguyên Lê. Mathisen hat jede Menge Aufnahmen veröffentlicht und ist an vielen Band- Projekten beteiligt, zum Beispiel an der erfolgreichen norwegischen Rock-Band „Dance with a stranger“.

Der aus Zulissen bei Freistadt in Oberösterreich stammende Gerald Preinfalk ist ein unglaublich vielseitiger Saxophonist und Virtuose sowohl in der Klassik als auch im Jazz. Er tritt in diversen Jazzensembles auf und komponiert vorwiegend für eigne Bands. Seit 2012 hat er die Professur für klassisches Saxophon an der Kunstuniversität Graz inne.

Herbert Pirker wurde in der Steiermark geborgen und begann schon im Alter von 6 Jahren mit dem Trommeln. Heute ist er einer der gefragtesten Schlagzeuger Österreichs. 2003 und 2004 wurde er mit dem Austrian Young Lions Award und 2007 mit dem Hans Koller Preis in der Kategorie Newcomer des Jahres ausgezeichnet. Er unterrichtet unter anderem an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz.

Paul Urbanek, Sohn eines Pianisten, tritt als grandioser Jazzpianist in die Fußstapfen Joe Zawinuls. Er wirkte an zahlreichen Alben mit und unterrichtet Jazzklavier und Improvisation am JAM MUSIC LAB – Konservatorium für Jazz und Popularmusik und der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

Der Percussionist, Drummer und Songwriter Kornel Mogyoró ist einer der gefragtesten Musiker Ungarns. Er beherrscht Hand Percussion Techniken (conga, bongo, djembe, cajon, etc.), Fingertechniken (darbuka, riq, bodhran, etc.), und auch Drumstick Play. Seine Darbietungen sind eine wahre Performance!

Karten:
VVK € 17/19/21
AK € 19/21/23

Erhältlich im Papiermachermuseum (07613/3951; www.papiermuseum.at), Kulturabteilung Stadtgemeinde Laakirchen, Ö- Ticket
Ermäßigung: AK Kultur, Mitglieder des Museumsvereins

Jazz Fest Wien – 2017

Stilistische Vielfalt ist der Schlüssel jedes erfolgreichen Festivals. Und so hat das JazzFest.Wien nie auf jene Zurufe gehört, die es in sektiererische Enge getrieben hätte. Wirft man einen Blick in die Jazzabteilungen der führenden Plattenlabels, so erkennt man, dass dort neben Jazz, Blues und Soul auch anspruchsvolle Tanzmusikformen, sublime Singer/Songwriter und ethnische Genres von Brasil bis Tango ein neues Zuhause samt engagierten Förderern gefunden haben. Das JazzFest.Wien praktiziert solche genremäßige Vielfalt seit 1991. Dies nicht nur aus Freude an der Variationsbreite der musikalischen Formen, sondern vor allem um den Bedürfnissen einer immer bunter werdenden Gesellschaft Rechnung zu tragen. Und so wird auch das diesjährige JazzFest.Wien dafür Sorge tragen, dass unterschiedlichste Geschmäcker und Generationen freudvolle Musikerlebnisse haben werden.

Erstes Highlight der beliebten Staatsopernkonzerte wird heuer die Niederländerin Caro Emerald sein. Ihre Kunst steht ganz im Zeichen einer Verbindung von Tradition und Aufbruch. Sie mischt uralte vergnügliche Swingmelodien mit zeitgenössischer Elektronik. Längst hat sich der Trend von straighter Beat-Arithmetik und weißem Rauschen hin zu großen Stimmen und pointierten Texten bewegt. In ihrem Vorprogramm wird Max The Sax, der ehemalige Saxofonist der weltweit erfolgreichen Electro-Swing-Kombo Parov Stelar, musikalisch explodieren. Im Duo mit Peter Cruseder zeigt er sich, wie man an seiner aktuellen Single „New Day“ leicht erkennen kann, unvermindert dynamisch.

Was wäre ein JazzFest.Wien ohne seine künstlerischen Stammgäste? In der heurigen Edition werden wieder einmal die Legenden Herbie Hancock und George Benson aufspielen. Allein die Karriere des Meisterpianisten Hancock ist ein Musterbeispiel für Offenheit in alle Richtungen. In den Sechzigerjahren prägte er beim renommierten Label Blue Note den Hard Bop und half anschließend als Mitglied des Miles-Davis-Quintett den Jazz zu elektrifizieren. Gemeinsam mit den Headhunters kreierte er scharfen Funk, mit Bill Laswell lancierte er allein mit dem Song „Rockit“ das Genre Electro. Auch Soul, Disco und Popmusik streifte er mit Glanztaten. Beim JazzFest.Wien wird er seine neue Band vorstellen.
George Bensons künstlerischer Radius verläuft enger. Seine Reise durch die Stile begann er als Begleiter von Orgelgroover Jack McDuff, später perfektionierte er die Fusionmusik mit seinen Alben für CTI, ehe er sich dem R&B-Gesang zuwandte und Welthits wie ”Give Me The Night“ kreierte. Ideal ausbalanciert zwischen instrumentaler Virtuosität und gesanglicher Beseeltheit.

Im Spannungsfeld von Tradition und Erneuerung wird sich auch das von der Pianistin Renée Rosnes zusammengestellte Frauenprojekt „The Ladies“ bewegen. Hochkarätige Solistinnen wie u.a. die Trompeterin Ingrid Jensen und die Klarinettistin Anat Cohen werden für aufregende Sounds im Arkadenhof des Rathauses sorgen. Als Sängerin für dieses, die weibliche Seite des Jazz zelebrierenden Projekts, hat sich Rosnes die grandiose Cecile McLorin Salvant auserkoren. Die Grammy-Gewinnern beherrscht das große emotionale Spektrum zwischen Schmachten, Wüten und Scatten sehr, sehr souverän.
Einen Tag davor wird der wohl wichtigste Jazz Musiker Europas Jan Garbarek im Arkadenhof gastieren.

Das JazzFest.Wien konnte 2015 den famosen, klassischen Bassbariton Thomas Quasthoff, der seine Sängerkarriere eigentlich schon beendet hatte, noch einmal für ein Frank-Sinatra-Projekt auf die Bühne locken. Heuer wird er nochmals mit einem ganz speziellen Programm zwischen Blues und Soul in die Staatsoper kommen. Dass er sich darauf versteht bewies er mit der sehr gefühlvollen Platte „Tell It Like It is“. Ihm zur Seite stehen wird der eine Generation jüngere Pop- und Soulsänger Max Mutzke, der jüngst mit seinem gemeinsam mit der NDR Radiophilarmonie aufgenommenen Album für Furore sorgte.

Wie sie dieser ersten Programmaussendung zum JazzFest.Wien 2017 entnehmen können, bleiben wir unserer bewährten Ausrichtung treu und präsentieren große Kaliber unterschiedlichster Provenienz.

www.jazzfest.wien

Akkordeon Festival 2017

 

 

Franziska Hatz (Foto: Max Moser)

Auch im 18. Jahr seines Bestehens bietet das

Int. Akkordeon Festival 2017

(25. 2. – 26. 3. 2017)

einen Monat lang in zahlreichen renommierten Wiener Spielstätten genussfreudigen FreundInnen von Musik und Kultur Gelegenheit sich mit dem Instrument Akkordeon und dessen zahlreichen künstlerischen Facetten auseinanderzusetzen.

www.akkordeonfestival.at

 

Impuls Festival Graz

 

 

Von 10.-21.2. finden an verschiedensten Orten in Graz – von Galerien, kleinen Kunstinstitutionen und dem medien kunst labor esc, der Kunstuniversität Graz, dem Großen Minoritensaal bis hin zur Helmut List Halle – täglich Konzerte, Präsentationen, Vorträge, Diskussionen und weitere Musikvermittlungsprogramme statt; teils bei freiem Eintritt, teils in unorthodoxen Formaten, die, wie etwa die impuls MinutenKonzerte (18.2.) oder Day on Campus and in the City (19.2.), ganztägig das Kennenlernen zeitgenössischer Musik abseits der traditionellen Konzertbühnen ermöglicht und mit diversem, vielgestaltigem Programm auch zu einem ersten Erkunden der Musik der Gegenwart einladen.

 

Weiterführende Informationen finden Sie auf der neugestalteten Homepage von www.openmusic.at sowie unter www.impuls.cc/de/festival-2017.html.

(C) Ute Pinter

Jazz & The City – Salzburg

Jazz & The City Salzburg

Ein Festival als Entdeckungsreise: Das Publikum durchstreift die Stadt auch abseits der gewohnten Pfade. Man begegnet sich, tauscht sich aus über wohlvertraute und unerhörte Klänge. Für fünf Tage wird Salzburg im Oktober zu einer Hochburg des Jazz in seiner ganzen Vielfalt. Jazz & The City 19. – 23. Oktober 2016 – Salzburger Altstadt

Aktuelle Entwicklungen stehen im Vordergrund, wenn von 19. bis 23. Oktober das Festival „Jazz & The City“ die Altstadt erobert – erstmalig unter der Leitung von Tina Heine, die bis 2015 für das Hamburger „Elbjazz Festival“ verantwortlich war.

Schon im Hamburger Hafen gelang ihr der Umgang mit vielen Spielorten von unterschiedlichstem Charakter. Nun bringt sie ihren Enthusiasmus und den Ansatz, ein breites Publikum für durchaus anspruchsvolle Musik zu begeistern, mit nach Österreich: „Mir ist es ein ganz besonderes Anliegen, den Titel des Festivals wörtlich zu nehmen und mich intensiv mit der Stadt auseinanderzusetzen, die ich ja als Gast, als Fremde erlebe. Was macht Salzburg aus, welche Protagonisten bewegen die Kulturszene, wo findet welche Musik ihre Orte – und welche Räume gilt es noch zu nutzen oder über Jazz neu zu definieren?“

Erste Künstlerbestätigungen lassen schon die Bandbreite erahnen, in der sich das Festival mit seinen über 60 Konzerten an 30 Schauplätzen bewegen wird. Sogar einzelne Bands machen hier Bandbreite erfahrbar, indem sie in stilistisch unterschiedlichen Besetzungen auftreten.

„Eine Katastrophe wäre das, wenn Marius in unserem Duo so spielen würde wie in seinem Quartett.“ Der norwegische Tubavirtuose Daniel Herskedal will damit nicht das Quartett seines Landsmannes Marius Neset diskreditieren, den Kritiker für den wichtigsten europäischen Saxophonisten seit Jan Garbarek halten. Ihm geht es darum, dass ganz andere musikalische Anforderungen gelten, wenn man mit zwei Bläsern ohne Bass oder Schlagzeug wie auf der Duo-CD „Neck Of The Woods“ (2012) Einflüsse aus norwegischer Volksmusik und europäischer Kirchenmusik zusammen bringen will. Muss man da noch betonen, dass das Marius Neset QUARTET trotz subtiler Nuancen auf höherem Energielevel agiert? Hier klingt der ehemalige Saxophonist der Band JazzKamikaze eher nach Michael Brecker als nach Jan Garbarek.

Die Sängerin Torun Eriksen stammt ebenfalls aus Norwegen. Auch sie zeigt sich von unterschiedlichen Seiten, setzt weniger auf Groove und Soul in der Stimme, wenn sie im Duo auftritt mit der Pianistin Julia Hülsmann. Schließlich geht es dann um Vertonungen von Shakespeare oder Rumi. Bei Toruns eigener Band kommt Popfeeling mit ins Spiel. Auf ihrem aktuellen Album mit dem bezeichnenden Titel „Visits“ statten die Musiker alten Bekannten Besuche ab, etwa „Sign O’ The Times“ von Prince oder „American Tune“ von Paul Simon.

Der in Zürich lebende Posaunist Nils Wogram hat über Jahre hinweg sein Publikum mit einer Vielzahl von Projekten überrascht. Sein Trio „Nostalgia“ zählt hingegen zu den Konstanten. Seit mittlerweile zehn Jahren setzt Wogram auf eine spannende Abweichung vom typischen Orgeltrio im Jazz, wo meist eine Gitarre als Gegenpol zum Sound der Hammond fungiert. Auch Wogram hat einen idealen Duopartner gefunden: den in Paris lebenden serbischen Pianisten Bojan Z., der vertrackte Balkanrhythmen ins Spiel bringt. Und da beide als Vollblutmusiker ihr Repertoire hemmungslos nach dem Lustprinzip zusammenstellen, ist auch dem Publikum Spaß garantiert.

Eingeleitet wird das Festival von einem seit 30 Jahren bestehenden spektakulären Großensemble: Frankreichs Orchestre National de Jazz. Mit dem in der gegenwärtigen politischen Lage hochaktuellen Programm „Europa/Berlin“ entführt Gitarrist und Leiter Olivier Benoit zu einer Klangreise vom Berghain bis zum Brandenburger Tor.

Bemerkenswert auch, dass es einmal mehr gelungen ist, den amerikanischen Gitarrenhelden Bill Frisell nach Salzburg einzuladen. Mit seinem jüngsten Projekt zollt der 65jährige nach diversen countrynahen Produktionen seinen liebsten Film- und Fernsehmusiken von „Psycho“ bis „Bonanza“ Tribut – in der hochkarätigen Originalbesetzung der CD „When You Whish Upon A Star“ mit Sängerin Petra Haden, Tochter des legendären Bassisten Charlie Haden, die auch Geige spielt.

Weltmusik soll im Programm des Festivals weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Wenn das Power-Ensemble „Yemen Blues“ des charismatischen Sängers Ravid Kahalani westafrikanische, arabische und israelische Einflüsse mit Funk, Blues, Soul und Jazz zusammen bringt, steht es für kulturelles Miteinander, plädiert für ein weltoffenes Israel.

Weitere Künstler bestätigt:

Tia Fuller Trio, Robb, Pascal Schumacher Quartett, Ian Shaw Trio, Ulrich Drechsler & Stefano Battaglia, Omer Klein, Moh!Kouyate, Peter Evans, Uri Caine, Rusconi, Ephemerals, Mario Rom´s Interzone, Dom La Nena, Das Kapital u.v.m.

 

Jazz & The City 19. – 23. Oktober 2016

 

http://salzburgjazz.com/Programmvorschau_1.html